Vier Startups aus der Life Science Factory Community und drei aus entfernteren Themenbereichen präsentierten ihre Innovationen beim Matchingabend.
Pia Orlok
Göttingen, 28. November 2025 – Vier Startups aus der Community der Life Science Factory und drei Startups aus entfernteren Themenbereichen präsentierten am 26. November 2025 ihre Geschäftsmodelle vor rund 30 geladenen Investoren und Business Angels aus ganz Niedersachsen. Beim exklusiven Matchingabend, organisiert in Kooperation mit dem Business Angel Netzwerk BANSON [1], stand die gezielte Vernetzung zwischen wissenschaftlich geprägten Gründungsteams und Kapitalgebern im Mittelpunkt.
Im Fokus des Abends standen die sieben pitchenden Startups. Sie decken ein breites Spektrum innovativer Lösungen ab – von digitaler Wirkstoffsuche über personalisierte Diagnostik bis hin zu nachhaltiger MedTech-Produktion. So entwickelt CENIOS Diagnostiklösungen auf Nanobasis für den Point-of-Care-Einsatz, TreeScatter bringt Forstwirtschaft und Digitalisierung in Einklang. Heisenware bietet eine Low-Code-Plattform für Apps in Fertigung und Industrie. Pheal ermöglicht eine personalisierte Blutanalyse im Selbstmonitoring und nunc ist eine inklusive Sozialgenossenschaft, die Menschen mit und ohne Beeinträchtigung dabei hilft, Unternehmen zu gründen. Histomography verbessert die Diagnostik durch automatisierte 3D-Gewebeanalyse und myotwin entwickelt eine datengetriebene Plattform für die Herzforschung und Arzneimittelentwicklung. [2]



„Die Life Science Factory steht für anwendungsnahe Forschung und wirkungsorientiertes Unternehmertum. Das Ökosystem in Niedersachsen entwickelt sich rasant – wir erleben einen echten Innovationsschub. Umso wichtiger sind Formate wie dieser Matchingabend, bei denen Wissenschaft und Wirtschaft gezielt zusammenkommen“, so Ellen Goel, Co-Geschäftsführerin der Life Science Factory.
Der Matchingabend ist Teil einer Veranstaltungsreihe des BANSON e.V., der mit der Life Science Factorygezielt Startups aus dem Bereich Life Sciences adressiert. Die Kooperation verfolgt das Ziel, forschungsorientierten Gründungsteams den Zugang zu unternehmerischer Erfahrung, Kapital und branchenspezifischen Netzwerken zu erleichtern.
„Viele unserer Business Angels verfügen über fundiertes Branchenwissen – genau das brauchen wissenschaftliche Startups in der Frühphase. Der Matchingabend ist eine effektive Plattform, um gezielt relevante Kontakte herzustellen und Vertrauen aufzubauen“, sagte Alexander Trapp, Leiter der Hauptgeschäftsstelle Braunschweig des BANSON e.V. Die Wichtigkeit von BANSON bestätigt auch Gerrit Meyer, CRO und Co-Founder von Heisenware: „Wir müssen mutig sein, in Ideen investieren und Risiko eingehen, und genau für so etwas ist ein Business Angel Verein, wie BANSON ihn bietet, super.“



Nach den Pitches nutzten die Gäste beim anschließenden Get-together die Gelegenheit zum persönlichen Austausch und vertiefenden Gesprächen an den Ständen der Startups.
„Der Abend hatte eine lockere Atmosphäre in einer sehr interessanten Location. Besonders weil wir uns mit unserer sozialen Mission doch von den anderen Startups unterscheiden, bildet der Abend eine gute Mischung an Ideen ab. Es ist nie verkehrt, neue Leute in unterschiedlichen Bereichen kennenzulernen, und genau das bietet BANSON an.“ Beschreibt Tom Wiedenhöft von nunc die Stimmung am Abend. Auch Tea Barno CEO und Co-Founder von TreeScatter beschreibt den Abend positiv: „Here you get the opportunity to connect with business angels who are sometimes a bit harder to get and have very interesting conversations and the chance to build a network.“
Das durchweg positive Feedback zeigt: Veranstaltungen wie diese schaffen nicht nur wertvolle Verbindungen, sondern stärken langfristig das Life-Science-Ökosystem in Niedersachsen.
„Die erste Veranstaltung heute sehe ich als Erfolg. Wir konnten gucken, wie wir bei der Life Science Factory mit dem Thema Business Angel harmonieren und wie wir dort zusammenarbeiten können. Business Angels nehmen eine komplett andere Rolle ein, als zum Beispiel eine Bank als Geldgeber. Sie werden zu Ratgebern für unklare oder Krisensituationen und die Startups bauen ein anderes Vertrauen zu den Business Angels auf. Es geht nicht immer nur um Geld, sondern auch um Verbindungen“, fasst Dr. Johannes Loxen, CEO der SerNet, Inc. in Kalifornien, den Abend zusammen.
Quellen
[1] BANSON e.V.
[2] https://cenios.de/, https://www.treescatter.com/, https://heisenware.com/de/, https://pheal.care/, https://nunc.jetzt/, https://histomography.com/, https://myotwin.com/.

